Detlev Neufert – ‚B.B. und die Schule am Fluss‘ 

Kommentar zum Kinofilm: Adriana Contini und Kathleen Schmidt

Adriana mit Detlev Neufert

Eine Auszeichnung, die Neufert ganz besonders freut, zeigt sie doch, dass es die Chance gibt, Myanmar losgelöst vom Konflikt mit den Rohinjas zu betrachten. Und so die junge Generation eines Landes in Aufbruchsstimmung zu entdecken, die – wie der Junge B.B. z.B. von einem Stamm der Kopfjäger aus dem Hochland Burmas abstammen – und sich in einer Welt der Globalisierung zurechtfinden müssen.

Mehr über B.B. und die Schule am Fluss sowie ein kurzer Trailer dazu, finden Sie hier:

https://vimeo.com/393277529?fbclid=IwAR3MCrKLh3ZmttFV_t2jKrTOZnoGlCuAhlxUr2wI7nbX2ulX-wu533NlCm0

Neufert, ein ausgewiesener Asienkenner, sucht seine Film-Projekte stets abseits des Mainstreams. Warum sich das Deutsche Fernsehen schwer tut, einen Sendeplatz für B.B. und die Schule am Fluss zu finden, gehört zu den den Widerständen, mit denen ein unabhängiger Filmemacher zu kämpfen hat.

Mangelnder Erfolg kann das Kriterium jedoch nicht sein. Denn die erfolgreichste deutsche Doku liegt mit 4 Millionen Zuschauern (Quelle: Statista) deutlich hinter den Quoten von Heaven’s Meadow mit 12 Millionen Zuschauern im chinesischen Fernsehen.

„In Asien gibt es etwas, das uns in Europa abhanden gekommen ist: Neugierde. Denn eins ist doch klar: Die interessantesten Entdeckungen macht man nur außerhalb der eigenen Filter-Bubble.“

http://detlev-neufert.de/